Am Plöner See - mit Orka Wiggley Worm
Geschrieben von: Jan-Peter Frerck   
Hallo liebe Angelfreunde,

nun endlich, da es hier immer noch nicht taut, möchte ich meinen ersten Artikel über meine erhaltenden Köder schreiben.
Am frühen Morgen des 26.02.2010 ging es mit einem Angelfreund auf den mittlerweile zugefrorenen Großen Plöner See. Um 7Uhr waren wir nach kurzer Fahrt am Wasser, nach dem Anziehen von sämtlicher wärmender Kleidung ging’s zu Fuß los. Das erste Probeloch wurde noch im Hafen der Fischerei Reese geschlagen. Etwas anstrengend, da wir nur eine Axt als Hilfsmittel mitgenommen hatten.
Nach anstrengen 10minuten war das Loch geschlagen und das Maßband zeigte stolze 28cm Eisdicke an.

Die Zweifel die noch bestanden waren beseitigt, bewaffnet mit Angelausrüstung und Schlitten ging es raus auf den See.
Die aufgehende Sonne lächelte uns zuversichtlich an.
Nach kurzem aber sehr schweißtreibendem Marsch waren wir vor dem Anleger für die fünf-Seen Fahrt angekommen.
Dort wollten wir unser erstes Loch ins Eis schlagen. Hochmotiviert fingen wir an zu “Hacken”, auch dieses Loch war schnell geschlagen und der erste Köder sauste in die dunkle Tiefe…

Eine malerische Kulisse erwartete uns. Nur leider war der Schnee der noch vor ein paar Tagen gefallen war geschmolzen. Dies hatte leider zur folge das mein Kollege sehr schnell nasse und auch kalte Füße bekam. Aber trotz alldem wollten wir uns nicht demotivieren lassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allem was man sich wünscht fingen schlagartig die erste Bisse an.

Montiert war der Orka Wiggley Worm in Braun.


Von dieser Sorte an Barsch, wovon die größten so um die 40cm maßen, fingen wir an dem Tag keine Massen.
Die Aktion am Drop-Shot Rig war einmalig, der Wiggly Worm läuft so umwerfend gut. Leider war es mir in letzter Zeit nicht möglich den Köder intensiver zu Fischen. Aber auch am Texas und Carolina-Rig macht der “Wiggly” eine überzeugende Figur. Er springt mit dem Anzug der Schnur verführerisch durch Wasser, verharrt dann und sinkt langsam glitzernd wieder zu Boden. Leider gab die´s keine bisse, da es ein Analyse in der Badewanne war.  
Das überzeugte nicht nur Barsche sondern auch einen kleineren Hecht, welcher mir nach kurzem Andrillen wieder ausgestiegen ist. Zum Glück hatte ich Angstdrillinge montiert um die Hechte in der Schonzeit nicht also sehr zu “belästigen”.
Aber auch die beeindruckende Kulisse des Plöner Sees hat uns trotz des mageren Fangergebnissen sehr beeindruckt.

Diese Möwe hatte den harten Winter leider nicht überlebt. Aber als Motiv reichte es allemal, auch wenn es makaber erscheint.
Nächste Woche geht es dann endlich das erste Mal an die Ostsee. Ja sie ist aufgetaut. Und dann auch an einem Tag wieder an den Plöner-See. Ich werde berichten…



Petri Heil an alle Angler..

von Jan-Peter Frerck

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